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Stickmaschine Profi

Hochwertige Stickgarne für professionelle Maschinen: Markengarne und Konen im Vergleich

Redaktion Stickmaschine Profi · Stand

Hochwertige Stickgarne für professionelle Maschinen

Das Garn bestimmt, wie sauber eine Stickerei läuft und wie sie aussieht. Diese Seite erklärt die gängigen Garnarten und worauf Sie beim Kauf achten. Die Liste oberhalb dieses Textes zeigt Maschinenstickgarn bekannter Garnhersteller, vor allem auf großen Konen. Die Auswahl erfolgt nach den Angaben im Produkttitel, es handelt sich nicht um einen eigenen Test. Die Reihenfolge ist keine Rangfolge nach Qualität.

Warum das Garn zählt

Maschinenstickgarn ist eigens für schnelle Stickmaschinen hergestellt. Es soll gleichmäßig laufen, wenig fusseln und der Spannung standhalten. Wer häufig und in größeren Mengen stickt, spart mit passendem Garn Zeit, weil weniger Fadenbrüche und Nacharbeit anfallen. Welche Eigenschaften ein bestimmtes Garn hat, steht in den Angaben des Garnherstellers.

Konen und Garnstärke

Große Konen enthalten viele hundert bis mehrere tausend Meter Garn. Sie lohnen sich bei Farben, die oft gebraucht werden. Die übliche Stärke zum Sticken ist 40. Prüfen Sie, ob Ihre Maschine einen Konenhalter hat oder ob die Kone auf einen Ständer neben der Maschine gehört. Bei Haushaltsmaschinen passen große Konen nicht immer auf den Garnrollenhalter.

Arten von Stickgarnen

1. Polyestergarn

Polyester ist bei Maschinen im gewerblichen Einsatz verbreitet. Es ist reißfest, in der Regel gut waschbar und farbstabil. Das empfiehlt sich für Arbeitskleidung, Caps und Textilien, die oft gewaschen werden.

2. Viskose (Rayon)

Viskosegarn hat einen weichen, seidigen Glanz und wird für dekorative Stickereien genutzt. Es ist weniger reißfest als Polyester. Beachten Sie die Waschhinweise des Garnherstellers.

3. Baumwolle

Baumwollgarn wirkt matt und natürlich und passt zu Heimtextilien und Kleidung mit gewünschter Optik. Baumwolle fusselt stärker als Polyester.

4. Metallicgarn

Metallicgarn ist empfindlicher und reißt leichter. Meist helfen eine Nadel mit größerem Öhr, eine reduzierte Geschwindigkeit und eine angepasste Spannung. Das Handbuch der Maschine nennt die zulässigen Einstellungen.

Worauf Sie beim Kauf achten

  • Garnart: Passend zum Einsatz: Polyester für strapazierte Textilien, Viskose für dekorative Motive.
  • Farbsystem: Garnhersteller bieten Farbkarten. Wer eine Marke durchgängig nutzt, findet Farben leichter nach.
  • Unterfaden: Er ist meist ein dünneres Garn oder vorgespult. Der Typ richtet sich nach Maschine und Spulenkapsel.
  • Nadel: Eine Sticknadel, zum Beispiel 75/11 für feine und 90/14 für festere Stoffe. Mit dickem Garn passt eine stärkere Nadel.
  • Lagerung: Garn kühl, trocken und lichtgeschützt lagern, damit es nicht ausbleicht oder brüchig wird.

Typische Fehlkäufe

  • Normales Nähgarn statt Stickgarn zu verwenden.
  • Eine Kone zu kaufen, die nicht auf den Konenhalter der Maschine passt.
  • Garn verschiedener Hersteller und Stärken zu mischen und die Spannung nicht nachzustellen.
  • Ohne Probestick direkt auf das fertige Teil zu sticken.

Fazit

Garnart, Stärke, Farbsystem und Konengröße sollten zu Maschine und Einsatz passen. Sticken Sie ein neues Garn zuerst auf einem Reststück desselben Stoffes probe und stellen Sie die Fadenspannung nach den Angaben im Handbuch ein.

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