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Hatch Embroidery Composer 3: Sticksoftware im Überblick
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Inhalt 7 Abschnitte
Hatch Embroidery ist eine Sticksoftware-Reihe, die von Wilcom entwickelt wird. Hatch Embroidery Composer ist darin eine der Ausbaustufen. Dieser Überblick erklärt, wofür Software dieser Art gedacht ist, worauf Sie bei der Auswahl achten und wie Sie prüfen, ob sie zu Ihren Projekten passt. Das Portal testet die Software nicht selbst. Funktionsumfang, Preise, Pakete und Systemvoraussetzungen ändern sich und stehen beim Hersteller, deshalb nennen wir hier keine Einzelangaben dazu.
Wofür Sticksoftware wie Hatch Composer gedacht ist
Eine Stickmaschine liest keine Bilder, sondern Stichdateien mit Koordinaten, Stichtypen und Farbfolgen. Sticksoftware erzeugt oder bearbeitet solche Dateien. Dabei gibt es zwei Aufgaben, die sich im Umfang stark unterscheiden:
- Bearbeiten und Gestalten: vorhandene Motive öffnen, skalieren, drehen, kombinieren, Farben ändern, Schrift und Monogramme setzen.
- Digitalisieren: aus einer Grafik oder Zeichnung ein neues Stickmotiv erstellen, also Flächen, Konturen und Stichrichtungen selbst festlegen.
Bei der Hatch-Reihe sind diese Aufgaben auf mehrere Ausbaustufen verteilt. Welche Stufe welche Werkzeuge enthält, klären Sie auf der Herstellerseite von Hatch beziehungsweise Wilcom, bevor Sie kaufen. Wer vor allem Schriftzüge und fertige Motive anordnen will, braucht weniger als jemand, der Logos von Grund auf digitalisiert.
Worauf Sie bei der Auswahl achten
- Betriebssystem: Prüfen Sie, ob die Software zu Ihrem Rechner passt und welche Version vorausgesetzt wird.
- Dateiformate: Die Software muss das Format Ihrer Maschine exportieren, zum Beispiel PES für Brother, JEF für Janome, VP3 für Husqvarna Viking und PFAFF oder DST für Industriemaschinen.
- Schriften: Prüfen Sie, ob die mitgelieferten Stickschriften genügen oder ob Sie Erweiterungen brauchen, und ob sich eigene Schriftarten verwenden lassen.
- Lizenz und Updates: Klären Sie, ob die Lizenz an einen Rechner gebunden ist, ob Updates enthalten sind und wie lange sie gelten.
- Sprache und Hilfe: Achten Sie darauf, ob Oberfläche und Handbuch auf Deutsch vorliegen.
Software vor dem Kauf ausprobieren
Viele Hersteller ermöglichen es, Programme eine begrenzte Zeit auszuprobieren. Ob und in welchem Umfang das für Hatch gilt, steht auf der Herstellerseite. Nutzen Sie einen solchen Zeitraum mit einem eigenen Motiv, das Sie wirklich sticken wollen, nicht nur mit Beispieldateien. Achten Sie darauf, ob sich das Ergebnis exportieren und auf Ihrer Maschine sticken lässt. Eine Übersicht zum Thema bietet unser Beitrag Sticksoftware mit Probezeitraum im Vergleich.
Vom Entwurf zum gestickten Probestück
Unabhängig von der Software gilt: Ein Motiv, das am Bildschirm sauber wirkt, muss sich nicht gut sticken lassen. Diese Punkte entscheiden über das Ergebnis:
- Vorlage: Klare Kanten und wenige Farben lassen sich besser digitalisieren als Fotos. Vektorgrafiken eignen sich besser als Rasterbilder.
- Stichtypen: Satinstich für schmale Flächen und Konturen, Füllstich für größere Flächen, Laufstich für feine Linien.
- Stichdichte: Zu dichte Stiche machen die Stickerei steif und können das Material perforieren, zu lockere lassen den Stoff durchscheinen.
- Unterlagstiche und Zugausgleich: Sie stabilisieren das Motiv und gleichen aus, dass Stiche den Stoff zusammenziehen.
- Probestück: Sticken Sie das Motiv immer zuerst auf einem Reststoff mit dem Vlies, das Sie später verwenden. Passen Sie danach Dichte und Unterlage an.
Eine Schritt-für-Schritt-Einführung finden Sie im Beitrag Mit Sticksoftware digitalisieren.
Weitere Hatch-Programme im Überblick
Innerhalb der Reihe gibt es Programme für unterschiedliche Aufgaben. Die Beiträge Hatch Embroidery Personalizer 3 und Hatch Embroidery Digitizer 3 erklären, wofür diese Stufen gedacht sind. Prüfen Sie die Angaben immer beim Hersteller.
Dateiformate und Übertragung
Exportieren Sie das Motiv im Format Ihrer Maschine und übertragen Sie es meist per USB-Stick oder Kabel. Welche Formate Ihre Maschine liest, steht im Handbuch. Beim Umwandeln zwischen Formaten können Garnfarben und manche Stichangaben verloren gehen. Eine Orientierung gibt der Beitrag Welches Dateiformat für die Stickmaschine ist das richtige.
Häufige Fragen zu Hatch Embroidery Composer
Wer entwickelt Hatch Embroidery?
Hatch Embroidery ist eine Sticksoftware-Reihe von Wilcom. Welche Ausbaustufen es gibt und was sie enthalten, steht auf der Herstellerseite.
Muss ich für Stickdateien digitalisieren können?
Nein. Wer vorhandene Motive nur anordnen, skalieren, einfärben und mit Schrift versehen möchte, braucht keine Digitalisierwerkzeuge. Für eigene Logos aus Grafiken ist Digitalisieren dagegen nötig.
Kann ich die Software vor dem Kauf ausprobieren?
Das legt der Hersteller fest. Fragen Sie auf der Herstellerseite oder beim Fachhändler nach einem Probezeitraum. Probieren Sie dann ein eigenes Motiv aus und sticken Sie es als Probestück auf Ihrer Maschine.
Welches Format muss die Software exportieren?
Das Format, das Ihre Maschine liest, zum Beispiel PES bei Brother, JEF bei Janome, VP3 bei Husqvarna Viking und PFAFF oder DST bei Industriemaschinen. Das Handbuch der Maschine nennt die unterstützten Formate.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu