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Motive & Software Redaktion Stickmaschine Profi · Stand

Bernina Sticksoftware ARTlink: Funktionen im Überblick

Inhalt 6 Abschnitte

ARTlink ist der Name einer Sticksoftware von Bernina. Sie gehört in die Klasse der Programme, mit denen man fertige Stickdesigns öffnet, anpasst und für die Maschine aufbereitet, ohne sie von Grund auf neu zu digitalisieren. Dieser Beitrag erklärt, was Software dieser Klasse typischerweise kann und wie ein Arbeitsablauf aussieht. Genaue Angaben zu Version, Funktionsumfang und Systemvoraussetzungen von ARTlink finden Sie beim Hersteller unter bernina.com. Das Portal testet die Software nicht selbst.

Wozu diese Software-Klasse dient

Hersteller-Programme dieser Art sind für den Alltag an der Maschine gedacht. Sie lesen vorhandene Muster, zeigen sie am Bildschirm und lassen kleine bis mittlere Änderungen zu. Das Digitalisieren neuer Motive aus Bildern oder Zeichnungen gehört meist in eine eigene, umfangreichere Programmstufe. Welche Stufe ARTlink in Ihrer Version abdeckt, klären Sie vor dem Einsatz beim Hersteller. Wie das Digitalisieren grundsätzlich funktioniert, beschreibt die Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Digitalisieren.

Typische Funktionen im Überblick

  • Importieren und Anzeigen: Dateien in gängigen Formaten öffnen, Stickreihenfolge und Farbblöcke ansehen.
  • Größe und Lage ändern: Skalieren, Drehen, Spiegeln und Kombinieren mehrerer Muster. Bei größeren Änderungen sollte die Software die Stichdichte neu berechnen, sonst wirkt das Muster zu dicht oder zu lückenhaft.
  • Farben zuordnen: Farbblöcke einer Garnkarte zuweisen und die Reihenfolge der Farbwechsel anpassen. Je weniger Farbwechsel, desto kürzer die Stickzeit.
  • Schrift: Namen und Monogramme setzen. Dazu lesen Sie den Beitrag zu Schriften für Bernina Sticksoftware.
  • Export: Das Ergebnis im Format der Maschine speichern, per USB-Stick oder Kabel übertragen.

Dateiformate und Zusammenspiel mit der Maschine

Bernina-Maschinen arbeiten mit dem Format EXP, die Bernina-Software legt ihre eigenen Arbeitsdateien im ART-Format ab. DST ist der Industriestandard von Tajima, PES und PEC gehören zu Brother und Babylock, JEF zu Janome, VP3, VIP und HUS zu Husqvarna Viking und Pfaff. Ein Muster lässt sich in der Regel in ein anderes Format umwandeln, dabei gehen aber je nach Format Angaben wie Garnnamen oder Stichtypen verloren. Wichtig ist die Reihenfolge: Bearbeiten Sie im Arbeitsformat der Software und exportieren Sie erst zum Schluss in das Maschinenformat. Eine Übersicht liefert der Leitfaden zum richtigen Dateiformat.

Ein sinnvoller Arbeitsablauf

  1. Muster öffnen und Größe prüfen: Passt es in das Stickfeld des gewählten Rahmens? Die Maße des Stickfelds stehen im Handbuch der Maschine.
  2. Größe, Lage und Farben anpassen.
  3. Vorschau durchgehen und die Stickreihenfolge kontrollieren, damit zum Beispiel Flächen vor Konturen gestickt werden.
  4. Im Maschinenformat exportieren und übertragen.
  5. Auf einem Reststück desselben Stoffs und Vlieses probesticken, bevor das eigentliche Teil an die Reihe kommt.

Nach dem Probestick zeigt sich, ob Dichte, Vlies und Fadenspannung zum Muster passen. Die Software kann Fehler in der Einrichtung der Maschine nicht ausgleichen.

Worauf Sie bei der Auswahl achten

  • Betriebssystem: Läuft die Software auf Ihrem Rechner? Das steht in den Systemvoraussetzungen des Herstellers, die sich mit jeder Version ändern können.
  • Lizenz und Kosten: Ob eine Software kostenlos, als Einmalkauf oder im Abo angeboten wird, entscheidet der Hersteller und kann wechseln. Prüfen Sie das beim Hersteller, bevor Sie sich festlegen.
  • Maschinenbezug: Programme eines Herstellers sind auf dessen Maschinen abgestimmt. Mit Maschinen anderer Marken klappt der Austausch über das passende Dateiformat, aber nicht immer ohne Nacharbeit.
  • Lernhilfen: Handbuch, Hilfefunktion und Anleitungen des Herstellers erleichtern den Einstieg.

Wer sich erst orientiert, findet in der Bernina-Sticksoftware-Anleitung für Einsteiger eine weitere Einführung.

Wofür wird Sticksoftware wie ARTlink eingesetzt?

Sie dient dazu, fertige Stickdesigns zu öffnen, in Größe, Lage und Farben anzupassen und im Format der Maschine zu speichern. Der genaue Funktionsumfang hängt von der Version ab, die der Hersteller anbietet.

Welche Dateiformate gehören zu Bernina-Maschinen?

Bernina-Maschinen lesen das Format EXP, die Software des Herstellers nutzt zusätzlich ihr eigenes ART-Format. Für Maschinen anderer Marken exportieren Sie in deren Format, etwa PES, JEF oder VP3.

Kann ich ein Muster beliebig vergrößern?

Nur in engen Grenzen. Bei starker Vergrößerung oder Verkleinerung ändert sich die Stichdichte. Wird sie nicht neu berechnet, stickt das Muster zu dicht oder mit Lücken. Ein Probestick zeigt das Ergebnis.

Wo finde ich Version und Systemvoraussetzungen?

Auf der Herstellerseite bernina.com und im Handbuch der Software. Dort stehen die aktuellen Angaben, die sich mit neuen Versionen ändern können.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI erstellt. Mehr dazu

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